Theaterpädagogik Bremen - Karin Tischer
       
Theaterarbeit als Ort der Gemeinschaft
und Kreativität, als Schule fürs Leben.

















  Warum Theater?

Ich bin überzeugt von der belebenden, persönlichkeits- und gemeinschaftsfördernden Wirkung des Schauspiels. Theaterarbeit ist eine erlebnis- und handlungsorientierte Methode, in der der Mensch mit seiner gesamten Persönlichkeit beteiligt ist. Im Theater findet eine direkte körperliche und geistige Auseinandersetzung mit der eigenen Person und einem Gegenüber statt, wie sonst in keinem anderen kulturellen Bereich, sei es Musik, bildende Kunst oder Literatur.

Theaterarbeit öffnet innere Türen. Es werden Veränderungs- und Entwicklungsprozesse angeregt und ein „Laborraum“ geschaffen, in dem der Einzelne mit sich und anderen spielerisch Erfahrungen sammeln und alternatives Verhalten erproben kann. In diesem „Laborraum“ finden sich alle Vorgänge des wirklichen Lebens wieder, jedoch von dessen Notwendigkeiten befreit.

In meinen Theaterprojekten ist „Spaß haben“ und künstlerischer Anspruch kein Widerspruch: Ich halte ein Projekt für besonders gelungen, wenn es nicht nur allen Beteiligten Freude bereitet hat, sondern wenn darüber hinaus ein sehenswertes Ergebnis entstanden ist. Ein gelungener künstlerischer Prozess findet in der Präsentation seine Vollendung, sie ist gleichzeitig Höhepunkt und deutlicher Abschluss. Dabei spielt es keine entscheidende Rolle, ob sich eine Präsentation in einem kleineren oder größeren Rahmen bewegt.



Wirkung /Ziele

Kinder, Jugendliche und Erwachsene fördern beim Theaterspielen auf kreative und spielerische Art und Weise folgende Fähigkeiten:
  • Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigene Kompetenz
  • adäquate Selbsteinschätzung: Erkennen eigener Fähigkeiten und Grenzen
  • gesunder Kontakt zum eigenen Körper, motorische Fähigkeiten und Rhythmusgefühl (durch Körperarbeit, Koordinations- und Geschicklichkeitsübungen, Wahrnehmungs- und Rhythmusübungen)
  • Fantasie- und Ausdruckskraft
  • Geduld/Ausdauer
  • Frustrationstoleranz
  • sprachliche und kognitive Fähigkeiten
  • Eigeninitiative
  • Interesse und Einsatzbereitschaft für eine bestimmte Sache: Die dem Schauspiel eigene Dynamik einer Aufführung oder Präsentation macht eine Steigerung des Engagements eines jeden Teilnehmers notwendig.
  • Spontaneität (durch Improvisationsübungen)
  • soziales Miteinander, Verantwortungsbewusstsein für sich und andere, gegenseitige Rücksichtnahme (durch das Einhalten der Theaterregeln und die Notwendigkeit von Kommunikation und Teamgeist): über das im normalen Alltag gewohnte Maß hinaus lernen alle Beteiligten, sich auf andere Personen und deren Fähigkeiten und Schwächen einzustellen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.


Methoden

  • Aufwärm-/Interaktions-/Bewegungsspiele
  • Schauspielgrundlagenübungen
  • Improvisationstechniken und -übungen aus dem Improvisationstheater
  • Regiearbeit
  • Körpertraining, Wahrnehmungs-, Koordinations- und Geschicklichkeitsübungen
  • Stimm- und Sprechtraining
  • Chor- und Sologesang
  • Rhythmusübungen
  • Maskenbau und Maskenspiel
 
   
 weiter... top  
 
    © Karin Tischer  |  Impressum  |  designed by besteseite.com